DIAGNOSTIK

VERSTÄNDNIS

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Das Ziel unserer Diagnostik für Kunden ist immer eine objektive und valide Messung. Dies ist tief in unserer diagnostischen DNA verankert und wird von uns in jedem Projekt aktiv gelebt.

Für uns hat die diagnostische Qualität höchste Priorität, weshalb wir unsere Diagnostik DNA in sechs Qualitätsüberzeugungen festgehalten haben.

Big 6 of Quality

Die ONESTOPTRANSFORMATION Qualitätsüberzeugungen der Diagnostik

§1 Psychologisch-diagnostische Verfahren: Konzeption, Anwendung und Entwicklung


Wir wenden ausschließlich diagnostische Verfahren an, die konzeptuell und theoretisch den wissenschaftlichen Standards der modernen Psychologie entsprechen. Wie schließen daher unwissenschaftliche Modelle, wie zweifelhafte und überkommende personenbezogene Typenmodelle (bspw. DISG/DISC-Modelle), ausdrücklich aus. Unsere diagnostischen Entwicklungen beruhen ausschließlich auf moderne und wissenschaftlich anerkannte psychologische Ansätze. Die methodische Ausrichtung unserer Entwicklungen folgt modernen sozialwissenschaftlichen Ansätzen, wie beispielsweise der klassischen Testtheorie oder probabilistischen Ansätzen (IRT-, Latent-Trait- oder Latent-Class-Modelle).




§2 Messung und Daten


Für personenbezogene diagnostische Erkenntnisse (bspw. Ausprägungen von Persönlichkeitsmerkmalen oder Bewertungen, Einstufungen von Personen, etc.) verwenden und benutzen wir ausschließlich Daten, die uns die Testpersonen mit ihrer Einwilligung zu diesem Zweck gegeben haben. Die Datenerhebung unserer diagnostischen Verfahren folgt sozialwissenschaftlicher Standards der Messmethodik, um eine reliable, aussagekräftige und belastbare Datengrundlage zu realisieren. Die Datenerhebung unserer diagnostischer Verfahren erfolgt in voller Transparenz und nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Testperson zur ausdrücklichen Ermittlung der persönlichen Ergebniswerte. Wir distanzieren uns deutlich und explizit von Methoden der Messung und der Datenerhebung, die nicht diesem Grundsatz entsprechen. Insbesondere schließen wir daher Methoden der Datenerhebung und Datengewinnung aus, die sich auf einer (vermeintlich verdeckten) Erhebung von Verhaltensbeobachtungen gründen, wie verbale, non-verbale, para-verbale Interviewdaten (real oder mit Chatbots erhoben wie z.B. bei virtuellen Job-Interviews), jeglicher Art bildbezogener Datenquellen oder jeglicher Art anderer Beobachtungen.




§3 Diversität


Wir wertschätzen menschliche Vielfalt. Wir wollen eine Diskriminierung und Kategorisierung personenbezogener Unterschiede aufgrund einer vereinfachten stereotypen sozialen und kulturellen Gruppenzugehörigkeit überwinden. Wir differenzieren personenbezogene Unterschiede nicht aufgrund einer zugeschriebenen Gruppenzugehörigkeit, sondern wissenschaftlich aufgrund einer Ausprägungsstärke auf Persönlichkeitsmerkmalen/-dimensionen. Mit unseren diagnostischen Verfahren wollen wir daher aufzeigen, welche Spannbreite und Diversität menschlicher Verhaltensorientierung bezogen auf bestimmte Fragestellungen, wie z.B. der digitalen Zukunftsorientierung besteht ( siehe den DCI).




§ 4 Wissenschaftliche Gütekriterien


Wir entwickeln und setzen diagnostische Verfahren nur dann ein, wenn Informationen über die wissenschaftlichen Gütekriterien des Verfahrens allgemein zugänglich und nachvollziehbar sind. Zu den wissenschaftlichen Gütekriterien eines diagnostischen Verfahrens bewerten wir im Einklang der psychologischen wissenschaftlichen Community (vgl.TBS-Testkuratoriums, PSYNDEX.DE: TBS-TK-Testrezensionen) folgend:

  • Nachweisbare Objektivität des Verfahrens
  • Zugängliche und erklärende Nachweise zur Reliabilität des Verfahrens
  • Zugängliche und erklärende Nachweise zur Validität des Verfahrens
Darüber hinaus überprüfen wir, gerade auch für qualitative Ansätze, folgende Gütekriterien:
  • Transparenz: ausführliche Dokumentation aller Datenverarbeitungsschritte
  • Intersubjektivität: eine auch für Außenstehende plausible Nachvollziehbarkeit der Untersuchungsergebnisse
  • Reichweite: die Generalisierbarkeit des Ergebnisses über das eigentliche Untersuchungsobjekt hinaus.
Wir schließen systematisch diagnostische Verfahren aus, die keinen Nachweis über Objektivität, Reliabilität und Validität des Verfahrens auf einem wissenschaftlich akzeptablen Niveau dokumentieren können. Darüber hinaus unterstützen wir nur solche - v.a. qualitative Verfahren deren Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Generalisierbarkeit belastbar dokumentiert sind.




§5 Ergebnisrückmeldung und fachliche Begleitung


Wir legen großen Wert darauf, dass die Ergebnisse unserer diagnostischen Testverfahren explizit und fachlich korrekt rückgemeldet werden. Bei entsprechendem Interesse bieten wir eine fachliche Rückmeldung in Form eines Coachingsgesprächs an. Falls Fragen zum Zustandekommen eines persönlichen Ergebnisses oder zur Interpretation eines Testergebnisses bestehen, können wir vollkommene Transparenz zur Ergebnisberechnung bzw. angewandter Algorithmen jederzeit darstellen.




§6 Datenschutz und Datensicherheit


Wir erheben personenbezogene Daten (z.B. Fragebogen) ausschließlich zum Zweck einer personenbezogenen Diagnostik. Wir geben grundsätzlich keine personenbezogenen Daten an Dritte weiter. Wir benutzen intern anonymisierte Daten ausschließlich zu statistischen Auswertungen. Alle Analysen dieser anonymisierten Daten werden ausschließlich auf einer Gruppenebene statistisch ausgewertet und dienen der Forschung und Weiterentwicklung unserer Verfahren. Falls Fragen über die Datensicherheit persönlicher Angaben besteht, bieten wir transparent in unseren Datenschutzerklärungen jederzeit direkte Kontaktmöglichkeiten an. Uns ist Datenschutz nicht nur wichtig, sondern wir nehmen diesen auch sehr ernst. Denn jeder hat ein Recht darauf, dass mit den eigenen Daten sorgfältig umgegangen wird. Deshalb haben wir einen erfahrenen TÜV-zertifizierten externen Datenschutzbeauftragten zur Unterstützung des Datenschutzes bei ONESTOPTRANSFORMATION.