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New Work - Ein Blick hinter das Buzzword


Max Braunleder ist Head of Marketing & Communications bei der TAM Akademie in Berlin, der ältesten Trainer-Akademie Deutschlands. In diesem Gastartikel gewährt er uns einen Blick hinter das Buzzword New Work.


New Work ist in aller Munde und seit einigen Jahren dabei, die Arbeitswelt kräftig wachzurütteln. In volatilen Zeiten von Pandemie, Digitalisierung, Globalisierung, Fachkräftemangel, demografischem Wandel und Co. gibt es schlichtweg zu viele Veränderungen, als dass ein Umdenken in der Arbeitswelt ausbleiben könnte.


Schon in den 80er Jahren war der Philosoph und Autor Frithjof Bergmann überzeugt, dass die Lohnarbeit mit 5-6 Tagen à 8 Stunden pro Woche Menschen krank, ökonomisch erpressbar, deprimiert und leistungsschwach macht. Menschen wurden seit der industriellen Revolution als Ressource gesehen, deren Zweck es ist, bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Nicht ohne Grund entwickelte sich der Begriff Human Ressoures. Ein Hinterfragen dieses Konzepts und das Neudenken von Arbeit, wie wir sie kennen, war lange Zeit nicht erwünscht.


Immer noch zeigen uns auch heute Indikatoren wie eine Verdreifachung der Burnout Diagnosen im vergangenen Jahrzehnt, dass Arbeit immer noch zu häufig maßgebliche Probleme hervorruft.


Es überrascht also kaum, dass sich um das Buzzword New Work viele Mythen gebildet haben und es gar eine ganze Bewegung hervorgebracht hat, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, diese zu entmystifizieren.