Endlich rückt der Mensch in den Mittelpunkt der öffentlichen Debatte über Digitalisierung


Als Leser sehr vieler Blogs, Artikel und Bücher zum Thema Digitalisierung und Digitale Transformation habe ich mich seit jeher gefragt, weshalb die Autoren und die breite Öffentlichkeit mit Digitalisierung immer (fast) ausschließlich über neue Technologien, neue künstliche Intelligenz, neue Smart Devices oder Algorithmen schreiben. Jedoch würde es all diese neuen Technologien ohne Menschen dahinter überhaupt nicht geben. Allerdings wird sehr, sehr selten über die Menschen in der Digitalisierung geschrieben und gesprochen.

So weit nichts Neues.

Am Sonntag letzte Woche jedoch hat auf einmal so gut wie jedes wirtschaftliche Medium eine Studie von Ernst & Young zitiert (das folgende Beispiel ist von der WirtschaftsWoche, hier geht es zum Original Artikel: https://www.wiwo.de/unternehmen/mittelstand/fachkraeftemangel-mittelstaendler-finden-kein-personal-fuer-ihre-digitalisierung/21084538.html):

„Ein Mangel an Fachleuten bremst einer Studie zufolge die Digitalisierung in vielen mittelständischen Unternehmen in Deutschland aus. Jede fünfte Firma findet nicht genug Personal, um den Bereich auszubauen, und investiert deshalb nicht oder zu wenig in die Digitalisierung ihres Geschäfts. Das geht aus einer Befragung von 2.000 Mittelständlern im Auftrag des Beratungsunternehmens EY hervor. Es ist der am häufigsten genannte Grund vor fehlendem eigenen Know-how und fehlenden finanziellen Mitteln.“

Boom!

Der am häufigsten genannte Grund von 2.000 Mittelständlern, weshalb die Digitalisierung stockt, ist der Mangel an Fachleuten. Es sind nicht fehlende Finanzmittel oder fehlende Technologie, nein, es ist der Mangel an den richtigen Mitarbeitern. Dies zeigt, dass sich die allgemeine Diskussion um Digitalisierung und unsere Medien ziemlich von der Realität der Wirtschaft entfernt hat. Denn am Ende des Tages kann Digitalisierung ohne die richtigen Mitarbeiter nicht funktionieren. Je weiter die Digitalisierung voranschreitet, desto mehr wird der erfolgskritische Faktor eines Unternehmens der Mensch sein. Nun ist mir bewusst, dass spätestens jetzt viele Stimmen kommen werden, dass die Digitalisierung Jobs vernichtet und Mitarbeiter überflüssig macht. Dies ist zum Teil richtig: Es werden Jobs zum Teil durch Roboter und Künstliche Intelligenz ersetzt werden. Jedoch wird dies langfristig nicht zu weiterer Innovation, Geschäftsmodellen und Wachstum führen, sondern lediglich zu größerer Effizienz. Denn um dauerhaft Innovationen und disruptive Geschäftsmodelle zu entwickeln sind Menschen nötig. Für Unternehmen wird es von daher immer wichtiger die richtigen Mitarbeiter zu finden, zu entwickeln und zu binden. Der Fokus verschiebt sich im Vergleich zu früher jedoch immer weiter weg von den Hard Skills hin zu den Soft Skills. Denn die Soft Skills von heute werden die Hard Skills von morgen sein und werden der erfolgskritische Faktor von Mitarbeitern für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sein.

Ich würde mir für die öffentliche Debatte über Digitalisierung sehr wünschen, dass der Fokus der Medien von vergangenem Sonntag (Ernst & Young Studie) bleibt und noch viel weiter vertieft wird!

#Digitalisierung #Unternehmenskultur #DigitaleTransformation #Mensch

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