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„Zwischen Ritual und schlankem Prozess“ – Gedanken unseres Team Mitglieds Lukas zum Thema Digitale T


Die Digitalisierung schreitet voran. Unaufhaltsam, beständig und mit immer größer werdenden Schritten wandelt sich das Leben eines jeden von uns weg von analogen Prozessen hin zu smart designten, schnellen Abläufen, die von KI unterstützt, uns so viel Arbeit wie möglich abnehmen.

Die Digitalisierung unseres Lebens. In manchen Lebensbereichen gewünscht, in anderen gefürchtet in vielen notwendig? Ich mag analoge Prozesse in meinem privaten Leben, Ich mag es meinen Morgen damit zu beginnen mir einen Espresso in meiner Siebträgermaschine zu machen. Klar, es ist ein Ritual, ein Prozess der durch einen Kaffeevollautomaten beschleunigt und in Verbindung mit Alexa komplett von alleine laufen kann. Ich könnte jeden Morgen zu dem Geruch eines frisch gebrühten Kaffee aufwachen. Ein Sprachbefehl/Knopfdruck, der heißes Wasser durch eine Kapsel jagt und mich mit dem so dringend benötigten Koffein versorgt. Oder.. Ich könnte es selber machen. Ich mag es manche Dinge auf die altmodische Art zu machen. Sei es der morgendliche Kaffee oder die Rasur.

Es gibt aber auch Aspekte in meinem Leben in denen die Digitalisierung für mich nicht wegzudenken sind. Ich habe dieses Jahr einen neuen Beruf gestartet, der mir das erste Mal die Möglichkeit bietet „remote“ zu arbeiten. Sämtliche Dokumente und Unterlagen werden in der Cloud gespeichert, es wird Papierlos gearbeitet und Ich kann arbeiten von wo und vor allem wann Ich will. Neben dem jungen und energetischen Team, der zukunftsorientierten Arbeit und der umfangreichen Aufgaben, sind dies die Faktoren, die die Stelle für mich so attraktiv machen. Deswegen verwundern mich die Ergebnisse des „Digital Index 2018/2019 D21“ umso mehr. Laut des D21 arbeiten nur 16% der deutschen Berufstätigen mobil, also nach dem „bring your own device“-Prinzip oder mit vom Unternehmen gestellten Laptop/Smartphone im Home Office oder unterwegs. In vielen Berufen (56% der Befragten) ist dies auf Grund der Beschaffenheit des Berufes nicht möglich, 26% der Befragten nicht mobil Arbeitenden, gaben allerdings an, dass Sie kein Interesse daran haben mobil zu arbeiten. Während 40% sich unter Druck gesetzt fühlten, sich an die neuen Gegebenheiten der Arbeitswelt anzupassen, sahen etwa genau so viele Chancen für neue Jobentwicklungen in der Digitalisierung.

Die Studie zeigte deutlich, dass mehr Deutsche sich mit intelligenten Implantaten, die bei Bedarf Medikamente abgeben, Werte überwachen und einen Arzt verständigen können, wohl fühlen (41%), als mit elektronischen Haushaltsgeräten die untereinander vernetzt sind und per Smartphone gesteuert werden können (21%). Das lässt darauf schließen (persönliche Einschätzung), dass Produkte, die einen wissenschaftlichen Nutzen haben eher akzeptiert werden, als „Gadgets“ die einem Anbieter einen größeren kommerziellen Nutzen durch Datenspeicherung und Verhaltensanalysen bieten können. Vor allem durch aktuelle sehr medienpräsente Vorfälle wie die Berichterstattung rund um einen der größten Smartphone Hersteller und Vorreiter in der mobilen Datentechnologie sinkt das Vertrauen in den Datenschutz. Kommt daher auch das Zögern der Deutschen Ihre Arbeitswelt in die Cloud zu verlagern und mobil zu arbeiten?

Während mir die Digitalisierung meines Haushalts noch Bauchschmerzen bereitet, habe Ich sie in meinem Arbeitsumfeld vollkommen adaptiert und möchte sie fortan auch nicht mehr missen! Ich freue mich über andere Meinungen und einen Austausch rund um die Themen Digitalisierung, Agilität und schlankere Prozesse in der Arbeitswelt!

#DigitaleTransformation #digitalesmindset #DigitalCompetenceIndicator

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