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Studie
Digitales Mindset als Basis für KI-Kompetenzen

Beste Studie zum digitalen Mindset

Der aktuelle Stand der Nutzung von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand.

Was Sie in der Studie erfahren

Handlungsfelder

Einblick in den Einfluss von digitalem Mindset auf die erfolgreiche Nutzung der Potentiale durch KI.
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Branchen mit niedrig ausgeprägtem digitalen Mindset erzielen in der Untersuchung keine positive Wertschöpfungsentwicklung. Alle untersuchten Branchen mit positiver Wertschöpfungsentwicklung weisen dagegen mindestens mittlere bis hohe Mindset-Ausprägungen auf.

Quelle: ONESTOPTRANSFORMATION AG, Studie „Digitales Mindset als Basis für KI-Kompetenzen“, 2026; 3.614 Mindset-Datensätze aus 21 Branchen.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie: Digitales Mindset als Basis für KI-Kompetenz

Wie beeinflusst das digitale Mindset von Mitarbeitenden den erfolgreichen Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Digitalisierung und wirtschaftliche Wertschöpfung?

Die Studie „Digitales Mindset als Basis für KI-Kompetenzen – Wertschöpfungstreiber für Unternehmen“ von ONESTOPTRANSFORMATION untersucht den Zusammenhang zwischen digitalem Mindset, KI-Nutzung, Digitalisierung und wirtschaftlicher Entwicklung.

Die Ergebnisse zeigen: Technologie und Fachkompetenz allein reichen für eine erfolgreiche KI-Transformation nicht aus. Das digitale Mindset der Mitarbeitenden ist ein relevanter Faktor dafür, wie Unternehmen Künstliche Intelligenz einsetzen, Innovation ermöglichen und digitale Potenziale in Wertschöpfung übersetzen können.

Digitales Mindset beeinflusst den Einsatz von KI in Unternehmen

Die Analyse zeigt einen signifikanten Zusammenhang zwischen einzelnen Dimensionen des digitalen Mindsets und der Nutzung sowie dem Potenzial von Künstlicher Intelligenz in Unternehmen.

Besonders relevant sind Kundenzentriertheit, Proaktivität, Kreativität, Kritikfähigkeit und ein offener Umgang mit Scheitern.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Kundenzentriertheit kann den Einsatz von KI-Technologien um bis zu 20 Prozentpunkte steigern.

  • Ein offener Umgang mit Scheitern erhöht die KI-Nutzung mit einem Potenzial von 4 %.

  • Kundenzentriertheit zeigt bei KI-Innovationen ein Potenzial von bis zu 42 %, Kritikfähigkeit von bis zu 18 %.

  • Kreativität erhöht die Nachfrage nach KI-Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt um bis zu 8 %.

  • Proaktivität und Kreativität steigern das Automatisierungspotenzial durch KI mit Potenzialen von bis zu 25 % beziehungsweise 22 %.

Damit zeigt die Studie: Eine erfolgreiche KI-Einführung ist nicht nur eine Frage der Technologie. Unternehmen benötigen Mitarbeitende, die Veränderungen aktiv gestalten, neue Möglichkeiten ausprobieren, bestehende Ansätze kritisch hinterfragen und KI konsequent aus der Perspektive konkreter Mehrwerte einsetzen.

Digitales Mindset ist ein messbarer Wertschöpfungsfaktor

Die Studie untersucht außerdem den Zusammenhang zwischen digitalem Mindset und wirtschaftlicher Wertschöpfung. Dafür wurden Mindset-Daten mit Daten des Statistischen Bundesamts zur preisbereinigten Wertschöpfung nach Branchen verbunden.

Die Analyse von 3.473 gematchten personenbezogenen Mindset-Daten zeigt einen statistisch signifikanten Zusammenhang. Nach angepasster Determination können 2,1 % der untersuchten Bruttowertschöpfung durch Persönlichkeitsmerkmale erklärt werden, die mit dem Ansatz des digitalen Mindsets erfasst wurden.

Besonders deutlich zeigen sich zwei Dimensionen:

  • Offenheit und agile Anpassung an digitale Innovationen: bis zu 2,3 Prozentpunkte höhere Veränderungsrate der Bruttowertschöpfung.

  • Kundenzentriertheit: bis zu 8,0 Prozentpunkte höhere Wertschöpfung.

Das Ergebnis unterstreicht: Digitales Mindset ist kein reines Kulturthema, sondern steht in einem messbaren Zusammenhang mit wirtschaftlicher Wertschöpfung.

Digitales Mindset fördert die Digitalisierung von Unternehmen

Auch der digitale Reifegrad von Unternehmen hängt signifikant mit dem digitalen Mindset der Mitarbeitenden zusammen.

Besonders ausgeprägt sind die Zusammenhänge bei digitalen Geschäftsmodellen, digitalen Produkten und Innovationen:

  • Digitale Geschäftsmodelle: Kundenzentriertheit zeigt ein Potenzial von bis zu 56 %, Offenheit & Agilität von bis zu 25 % und Kritikfähigkeit von bis zu 23 %.

  • Vertrieb digitaler Produkte: Kundenzentriertheit zeigt ein Potenzial von bis zu 119 %, Offenheit & Agilität von bis zu 60 % und Kritikfähigkeit von bis zu 54 %.

  • Digitale Innovationen: Kreativität zeigt ein Potenzial von bis zu 44 % und Proaktivität von bis zu 31 %.

  • Allgemeiner Digitalisierungsgrad: Ein offener Umgang mit Scheitern zeigt ein Potenzial von bis zu 12 %, Kritikfähigkeit von bis zu 9 %.

Die Ergebnisse bestätigen damit Erkenntnisse der ONESTOPTRANSFORMATION Vorgängerstudie aus dem Jahr 2020: Der digitale Reifegrad von Unternehmen hängt signifikant mit dem digitalen Mindset ihrer Mitarbeitenden zusammen.

Kundenzentriertheit ist eine zentrale Dimension für digitale Zukunftsfähigkeit

Über verschiedene Analysen hinweg fällt eine Dimension besonders auf: Kundenzentriertheit.

Sie steht unter anderem in signifikantem Zusammenhang mit:

  • dem Einsatz von KI-Technologien,

  • KI-Innovationen,

  • digitalen Geschäftsmodellen,

  • dem Vertrieb digitaler Produkte,

  • digitalen Weiterbildungsaktivitäten,

  • Investitionsentscheidungen und

  • der Einschätzung der zukünftigen Beschäftigungsentwicklung.

Damit zeigt die Studie: Digitale Transformation entsteht nicht primär durch Technologieorientierung. Entscheidend ist, ob Unternehmen neue Technologien konsequent mit Kundenbedürfnissen und konkreter Wertschöpfung verbinden.

Digitales Mindset und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit hängen zusammen

Ein übergreifendes Ergebnis der Studie ist besonders relevant: Branchen mit niedrig ausgeprägtem digitalen Mindset erzielen in der Untersuchung keine positive Wertschöpfungsentwicklung. Umgekehrt weisen alle untersuchten Branchen mit positiver Wertschöpfungsentwicklung mindestens mittlere bis hohe Mindset-Ausprägungen auf.

Besonders deutlich wird dies bei Branchen wie IT und Nahrungsmittel, die sowohl hohe Mindset-Werte als auch hohe Wertschöpfungsraten aufweisen.

Die zentrale Erkenntnis der Studie lautet daher:

Über Wirtschaftssektoren hinweg steht ein stark ausgeprägtes digitales Mindset in einem messbaren Zusammenhang mit Wertschöpfung und Zukunftsfähigkeit.

Was bedeutet das für die Einführung von Künstlicher Intelligenz?

Die Ergebnisse zeigen, warum reine KI-Tool-Schulungen für eine nachhaltige KI-Transformation zu kurz greifen.

Unternehmen sollten neben fachlichen und technischen KI-Kompetenzen gezielt diejenigen mentalen Ressourcen entwickeln, die den produktiven Einsatz neuer Technologien unterstützen.

Für eine erfolgreiche KI-Einführung sind insbesondere fünf Mindset-Dimensionen relevant:

Proaktivität. Kreativität. Kritikfähigkeit. Kundenzentriertheit. Offener Umgang mit Scheitern.

KI-Kompetenz und digitales Mindset sollten deshalb nicht getrennt voneinander betrachtet werden. Wer KI-Kompetenz nachhaltig entwickeln möchte, muss auch die Voraussetzungen schaffen, damit Mitarbeitende Künstliche Intelligenz ausprobieren, kritisch bewerten, kundenorientiert einsetzen und aktiv in ihre Arbeitsprozesse integrieren können.

Über die Studie

Die Studie „Digitales Mindset als Basis für KI-Kompetenzen – Wertschöpfungstreiber für Unternehmen“ wurde 2026 von der ONESTOPTRANSFORMATION AG veröffentlicht. Autoren sind Dr. Markus Bredendiek und Julian Knorr.

Die Untersuchung basiert auf einer Stichprobe von 3.614 personenbezogenen Mindset-Datensätzen aus 21 Branchen. Die Daten zu den sechs Dimensionen des digitalen Mindsets wurden mit branchenbezogenen Indizes aus aktuellen Studien unter anderem des Statistischen Bundesamts, des Bundesministeriums für Wirtschaft, des Instituts der deutschen Wirtschaft, der OECD und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung verbunden und mittels linearer Regressionsmodelle analysiert.

Berichtet werden ausschließlich Mindset-Prädiktoren, die in den jeweiligen Analysen statistisch signifikant sind. Die ausgewiesenen Potenziale wurden auf Basis der unstandardisierten Regressionskoeffizienten über die gesamte Skalenbreite der Mindset-Skalen von 1 bis 5 berechnet.

 

Quelle: ONESTOPTRANSFORMATION AG (2026): Digitales Mindset als Basis für KI-Kompetenzen – Wertschöpfungstreiber für Unternehmen. Autoren: Dr. Markus Bredendiek & Julian Knorr.

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