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Agile Recruiting

Agilität und Recruiting – passt das denn überhaupt zusammen? 

Auch wenn Agilität seinen Ursprung in der Softwareentwicklung hat, so hat es schon längst die Schwelle in andere Fachbereiche innerhalb der Organisation überschritten. Logischerweise auch in die HR und Recruiting Abteilungen. Zugegebenermaßen ist dieses Thema nicht der neueste Trend, aber aufgrund von umfassenden Erfahrungswerten bereits praxiserprobt. 


Skalierbare Frameworks wie SAFe, LeSS oder Nexus erweitern SCRUM und bieten Ansätze auf Organisationsebene. Lassen Sie sich nicht von den vielen umständlichen Anglizismen und Keywords abschrecken. Denn ob Sie nun ein Kanban Board oder Burn Down Charts haben oder nicht – das ist zunächst völlig egal, solange sie sich an den agilen Grundwerten orientieren. 

Diese sind im Manifesto for Agile Software Development festgelegt: 

„Responding to change over following a plan“

Der War for talent ist bekanntlich ja bereits vorbei – und die Talente haben gewonnen. Gerade beim Finden der geeigneten Kandidaten muss man auf Veränderungen aktiv eingehen. Passende Bewerbungen sind nicht mehr die Regel und bleiben im Worst Case sogar ganz aus. Auf diese Veränderungen muss man mit Gegenmaßnahmen wie beispielsweise neue Bewerbungswege mit Apps, der Abschaffung von Hürden wie dem Anschreiben, oder Active Sourcing, reagieren.

„Customer collaboration over contract negotiation“

Als Kunde ist im Recruiting der Kandidat* gemeint. Die Zusammenarbeit mit dem Bewerber muss an erster Stelle stehen. Wenn Sie Zeit investieren, um eine starke Beziehung mit Ihrem Kandidaten aufzubauen, dann besteht die Kandidatenbindung auch über die Besetzung der Position hinaus. So steht nun nicht mehr der Arbeitsvertrag im Fokus, sondern der Mensch und seine individuellen Stärken und Kompetenzen. 

„Individuals and interactions over processes and tools“

Das lässt sich auf den Recruiting Prozess beziehen. Denn wenn der Bewerber im Mittelpunkt steht, dann ist jeder einzelne Bewerber und der individuelle Kontakt mit ihm wichtiger, als der vordefinierte Prozess. Denn nur so kann man die individuellen Potentiale der Kandidaten entdecken. Letztendlich gewinnt auch hier die Geschwindigkeit. Denn ein langwieriger und schwerfälliger Recruiting Prozess ist häufig der Grund, warum Bewerber am Schluss den Arbeitsvertrag nicht unterschreiben.

Eine optimale Vorlage für die Umsetzung der Agilität im Recruiting gibt es nicht. Man muss einen eigenen Weg finden und die wichtigen Aspekte auf die eigene Situation und die individuellen Umstände anpassen. Das wichtigste dabei ist es, die Mitarbeiter dazu zu befähigen, Agilität zu leben. Denn das digitale Mindset der Menschen macht den Unterschied zwischen agilen Strukturen und echtem Agile Recruiting aus. 

Wir bei ONESTOPTRANSFORMATION sind davon überzeugt, dass Agilität und Recruiting wie die Faust auf das Auge passen. Daher haben wir nicht nur unsere eigenen agilen Strukturen geschaffen, sondern empfehlen es allen anderen, es uns gleich zu tun.

*Im Sinne der Lesbarkeit wird die männliche Schreibweise verwendet, gemeint sind aber alle Menschen, unabhängig vom Geschlecht. 

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